Funktionsweise eines Reifens

Lenkung | Tragfähigkeit | Dämpfung | Rollwiderstandsoptimierung | Kraftübertragung | Laufleistung

Einführung


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Entdecken Sie die 6 Funktionen Ihrer Reifen: Lenkung, Tragfähigkeit, Dämpfung, Rollwiderstandsoptimierung, Kraftübertragung und Laufleistung.

Wir vergessen oft, dass der Reifen der einzige Berührungspunkt zwischen Fahrzeug und Fahrbahn ist. Er muss eine ganze Reihe von Funktionen erfüllen: Lenkung, Tragfähigkeit, Dämpfung, Rollwiderstandsoptimierung, Kraftübertragung und Laufleistung. Diese Funktionen gewährleisten Sicherheit, Fahrkomfort und Wirtschaftlichkeit.


Tipp(s)

Der Reifen braucht Luft, um richtig zu funktionieren und länger zu halten. Da ein unzureichender Reifendruck die Leistungsfähigkeit eines Reifens beeinträchtigt, muss er regelmäßig und mindestens einmal im Monat kontrolliert werden.

Lenkung


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Da der Reifen für die Spurtreue sorgt, ist er ein wesentliches Element zur Lenkung des Fahrzeugs.

Das Fahrzeug wird vom Reifen präzise gelenkt, und dies unabhängig vom Zustand der Fahrbahn oder von der Witterung. Die Spurtreue des Fahrzeugs hängt davon ab, wie gut der Reifen die Spur hält.

Guider

Lenkung

Der Reifen muss den Querkräften standhalten, ohne von der Spur abzuweichen. Für jedes Fahrzeug gilt im Allgemeinen ein bestimmter Reifendruck pro Achse. Die Einhaltung dieser Druckunterschiede zwischen den vorderen und hinteren Reifen gewährleistet eine ideale Spurtreue.

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Lenkung 2

Tipp(s)

Aquaplaning ist ein gefährliches Phänomen, das auftritt, wenn sich Wasser vor den Reifen schneller staut als es von der Lauffläche verdrängt werden kann. Wenn Ihr Fahrzeug den Kontakt mit der Fahrbahn verliert, dürfen Sie vor allem nicht bremsen oder die lenkenden Räder drehen, da es dadurch ins Schleudern geraten könnte. Warten Sie, bis die Reifen wieder Kontakt mit der Fahrbahn haben.

Tragfähigkeit


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Der Reifen ist das Element, das das Fahrzeug ständig trägt und den Lastwechseln standhalten muss.

Der Reifen trägt das Fahrzeug nicht nur bei Fahrzeugstillstand, sondern auch beim Fahren und muss beträchtlichen Lastwechseln beim Beschleunigen und Bremsen standhalten. Ein Autoreifen trägt mehr als das 50-fache seines Gewichts.


Tipp(s)

Im Herstellerhandbuch Ihres Fahrzeugs finden Sie zwei Angaben für den Reifendruck: Wenn Ihr Fahrzeug schwer beladen ist, müssen Sie die Reifen mit einem höheren Druck als normal aufpumpen („Fahrzeug unter Volllast oder Autobahnfahrt“).

Dämpfung


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Dank seiner Fähigkeit Bodenunebenheiten auszugleichen, sorgt der Reifen für Fahrkomfort.

Der Reifen verschluckt förmlich kleine Hindernisse und dämpft Fahrbahnunebenheiten ab, was für den Fahrkomfort des Fahrers und der Insaßen beiträgt.

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Dämpfung

Aufgrund der hohen Elastizität der Luft, die sich im Reifen befindet, hält er den Verformungen stand, die durch Hindernisse oder Fahrbahnunebenheiten hervorgerufen werden. Der richtige Reifendruck trägt somit zu einem guten Fahrkomfort und dazu zu einer guten Fahrzeugführung bei.


Tipp(s)

Ein „Niederquerschnittsreifen“ ist seitlichen Verformungen weniger stark ausgesetzt. Dieser Reifentyp ist jedoch starrer und bietet weniger „Fahrkomfort“, da er Stöße nicht so gut dämpft.

Rollwiderstandsoptimierung


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Selbstverständlich ermöglicht der Reifen Ihrem Fahrzeug auch zu fahren. Die modernen Reifen fahren gleichmäßiger und sicherer, weisen einen geringeren Rollwiderstand auf und bieten mehr Fahrvergnügen.

Rouler

Rollwiderstandsoptimierung


Tipp(s)

Wenn sich bei bestimmten Geschwindigkeiten Vibrationen am Lenkrad bemerkbar machen, sollten Sie Ihre Reifen auswuchten lassen.

Kraftübertragung


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Der Reifen überträgt die Motorenergie auf den Untergrund.

Der Reifen überträgt die Kräfte
Nutzleistung des Motors und Bremskräfte. Die Güte der Kraftübertragung hängt von der Qualität der wenigen Quadratzentimeter vom Reifen ab, die einen direkten Fahrbahnkontakt haben.

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Kraftübertragung


Tipp(s)

Der Reifendruck muss einmal im Monat und auf jeden Fall vor einer längeren Strecke überprüft werden. Die meisten Reifenpannen sind auf einen zu geringen Reifendruck zurückzuführen, der häufig mit einer Überlast oder einer überhöhten Geschwindigkeit verbunden ist.

Sobald die Temperatur unter 7°C sinkt, verlieren die Reifen an Effizienz. Rüsten Sie daher Ihr Fahrzeug zum Winterbeginn mit Winterreifen aus.

Ein abgefahrener Reifen rutscht schneller, vor allem auf nasser Fahrbahn. Dadurch erhöht sich die Schleuder- und Aquaplaninggefahr. Überwachen Sie daher den Verschleiß Ihrer Reifen anhand der Verschleißindikatoren in den Rillen.

Laufleistung

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Die Lebensdauer eines Reifens hängt von einem guten Fahrbahnkontakt ab.

Auf Dauer ist ein Reifen nur leistungsfähig, wenn er auch nach mehreren Millionen Radumdrehungen noch sein Leistungsniveau beibehält. Der Verschleiß des Reifens hängt von dessen Einsatzbedingungen (Last, Geschwindigkeit, Zustand des Fahrbahnbelags und des Fahrzeugs, Fahrstil, usw.), aber vor allem von einem guten Fahrbahnkontakt ab. Der Reifendruck spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Der Reifendruck wirkt sich auf Folgendes aus:

Größe und Form der Kontaktfläche,

Verteilung der Kräfte an den verschiedenen Stellen des Reifens, die mit der Fahrbahn in Berührung kommen.

Durer

Laufleistung

Tipp(s)

Normalerweise nutzen sich Vorder- und Hinterreifen unterschiedlich ab, vor allem bei Fahrzeugen mit Frontantrieb. Sie halten länger, wenn sie getauscht werden.

Es wird empfohlen, Neureifen an der Hinterachse aufzuziehen, da sie mehr Sicherheit in unvorhergesehenen und schwierigen Situationen (Notbremsung, enge Kurve, usw.) bieten, vor allem auf nasser Fahrbahn.

Um die Lebensdauer Ihrer Reifen zu erhöhen, sollten Sie plötzliche Bremsmanöver und starke Beschleunigungen vermeiden.

Überwachen Sie den Verschleiß Ihrer Reifen anhand der Verschleißindikatoren in den Rillen.