Welche Größe

Reifenangaben „lesen“ | Welche Größe auf welches Fahrzeug aufziehen? | Herstellerfreigaben | Kennzeichnungsnormen (ETRTO)

Reifenangaben „lesen“

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Die technischen Kenndaten sind auf der Reifenflanke angegeben. Es ist wichtig, die Bedeutung dieser Codes zu kennen, denn sie stellen eine regelrechte Visitenkarte für die Auswahl der Reifen dar.

Druckfähige Version der Reifenabmessungen

Welche Größe auf welches Fahrzeug aufziehen?


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Wenn Sie die Reifen Ihres Fahrzeugs auswechseln wollen, müssen Sie die gleiche Reifengröße wie die der Erstausstattung wählen.

Verwendung der gleichen Größe wie die der Erstausstattung
(d. h. die auf ein Neufahrzeug aufgezogenen Reifen).
Um die Größe eines Reifens festzustellen, sehen Sie im technischen Handbuch Ihres Fahrzeugs nach oder sehen Sie sich Ihre Reifen an: Die Größe ist auf den Flanken angegeben. Zum Beispiel: 205/55 R16 91H

Denken Sie bitte daran, alle die Ziffern und Buchstaben, die auf dem Reifen angegeben sind, zu notieren (Breite, Höhe, Durchmesser, Tragfähigkeitsindex, Geschwindigkeitsindex oder auch Speed-Index) genannt, damit Sie immer Reifen der gleichen Größe erhalten.

Tipp(s)

Wenn Sie Fragen zur Größe Ihrer Reifen haben, rufen Sie uns an (Rufnummer: + 33 (0) 891 676 676).

Herstellerfreigaben


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In den Herstellerfreigaben Ihres Fahrzeugs finden Sie die genauen Reifenkenndaten.

Denn die Zulassung (Abnahme) jedes Fahrzeugmodells erfolgt mit der geeigneten Reifenaustattung, insbesondere in Bezug auf die Radkasten- und Felgengröße, die Leistungen, die Bremsen und das Gewicht des betreffenden Fahrzeugs.

Die von der ETRTO (European Tyre and Rim Technical Organisation) angegebenen Normen, die alle großen Reifenhersteller umfassen, ermöglichen anhand einer Basisgröße Varianten zu verwenden, die mit den technischen Fahrzeugkenndaten kompatibel sind und in einer von der UTAC (Union Technique de l’Automobile, du Motocycle et du Cycle, Frankreich) herausgegebenen Tabelle für alle französischen Betreiber von TÜV-Stellen aufgeführt sind.

Die französischen Prüfzentren kontrollieren, ob der montierte Reifentyp mit denen der technischen Datenbank übereinstimmt, in der die meisten Reifenausstattungen für jedes Fahrzeugmodell aufgeführt sind.

Die Zulassung Ihres Fahrzeugs durch die zuständigen Stellen erfolgt anhand von zwei wichtigen Reifenkenndaten:

  • Tragfähigkeitsindex (auch Loadindex genannt):
    Bei den PKW ist der Tragfähigkeitsindex eine Ziffer zwischen 50 und 126. Er entspricht der Höchstlast, die der Reifen bei Nenndruck (Bezugsdruck) tragen darf.
  • Geschwindigkeitsindex (auch Speed-Index genannt):
    Der Speed-Index wird durch einen Buchstaben angegeben. Er entspricht nicht nur der zulässigen Höchstgeschwindigkeit des Reifens, sondern auch einem globalen Leistungsniveau, das den besten Kompromiss zwischen Straßenlage, Haftung, Fahrspaß und natürlich Sicherheit darstellt.

Tipp(s)

Hersteller wie Porsche oder Mercedes haben spezielle Reifen für einige ihrer besonderen Hochleistungsfahrzeuge entwickelt. An der Reifenflanke befindet sich eine spezielle Herstellerkennzeichnung, die Sie beim Reifenwechsel beachten müssen.

  • N0, N1, N2, N3 -> Porsche, VW Touareg
  • C1 : Chrysler Viper
  • K1 : Ferrari
  • B : BENTLEY Continental GT
  • MO1 : Mercedes SL 65 AMG
  • RO1 : Audi Quattro, RS6, RS4, R8

Kennzeichnungsnormen (ETRTO)


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Die Kennzeichnungsnormen legen die Reifenstandards fest und gewährleisten eine Austauschbarkeit der Reifenmarken untereinander.

Die Reifenhersteller haben sich zu einem europäischen technischen Verband zusammengeschlossen:

ETRTO (European Tyre and Rim Technical Organisation).

Die Hauptaktivität dieses Verbandes besteht darin, ein Normensystem für die verschiedenen Reifentypen, die für die auf dem europäischen Fahrzeugmarkt vorhandenen Fahrzeuge entwickelt werden, einzurichten und dann weiterzuentwickeln. Diese Reifenstandards gewährleisten dem Fahrer die Austauschbarkeit der Marken untereinander für eine bestimmte Reifendimension.

Die Besonderheiten verschiedener Länder (Straßeninfrastrukturen, Witterungsbedingungen, Umweltschutz, usw.) haben zur Einrichtung nationaler Verbände geführt, in denen sich die Hersteller auf dem jeweiligen Markt zusammenschließen.

Tipp(s)

Beachten Sie die geltenden Rechtsvorschriften, ansonsten riskieren Sie eine Geldstrafe oder sogar den Verlust Ihres Versicherungsschutzes.